El Refugio de Casas Ibanez


Herzlich Willkommen!

Diese Seite ist als weiteres Fenster für unsere Hunde im Refugio Casas Ibanez gedacht. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte unsere Hauptseite www.refugio-casas-ibanez.org.


 

Lange Schatten unter Spaniens Sonne...


Bilder und die Anfangsgeschichte
 


Die Liste der Grausamkeiten, die in Spanien an Tieren begangen werden, ist lang und schrecklich.
Leider wird der Galgo in Spanien allgemein als wertlos angesehen und findet selten einen neuen
Besitzer. Überzählige oder alte Tiere werden mit Schlingen an Bäumen aufgehängt, erschossen,
lebend begraben, oder vergast in so genannten Perreras (Tötungsstationen). Ebenso ist es üblich,
Galgos zu pfählen, d.h., es werden ihnen Pflöcke ins Maul gerammt, so daß sie elendig
verhungern und verdursten. Oder sie werden gesteinigt oder hinter Autos zu Tode geschleift
-die Art des Quälens ist sehr vielschichtig.

 


In meinem Heimatort Casas Ibáñez (in der Provinz Albacete) sind insbesondere Hunde und
Katzen Opfer unvorstellbarer Brutalität. Sie werden nicht einfach nur ausgesetzt, sondern festge­-
bunden, aufgehängt, erschlagen oder überfahren - als Zeitvertreib.
Spanien hat im Jahr 2009 eine neue "Lösung" der Straßenhundeproblematik entworfen: In der
Hauptstadt der Region La Mancha, Albacete wurde eine gigantische Auffangstation errichtet,
mit einer Kapazität für 3000 Hunde.
Alle Gemeinden unter 5000 Einwohner haben die Möglichkeit (natürlich gegen Zahlung einer
beträchtlichen Summe !!) "ihre Streuner" per Hundefänger einfangen zu lassen und dorthin über-
führen zu lassen. Fast alle Gemeinden haben sich auf dieses Angebot eingelassen und damit
ihre Probleme "sauber" gelöst! Wir nicht!
Sobald in der Auffangstation Albacete die mögliche Kapazität erreicht ist, wird mit dem Töten
der Hunde begonnen.
Mittlerweile - ist es uns gelungen, das wir ein Nachbargrundstück ebenfalls für die Hunde
nutzen zu dürfen, so haben die Tiere mehr Platz und Möglichkeit zum Toben und Spielen. Zu-
sätzlich zu der kleinen Anlage der ehemaligen Tötungstation haben wir nun zwei große Außen-
gehege und zwei schmale Gänge die wir ebenfalls nutzen können. Hier sind dann die großen
und rudeltauglichen Hunde untergebracht.

 

        


Der Bürgermeister hat zugesichert, daß die erbärmliche Anlage mit sieben kleinen Zwingern
erweitert werden kann. Wir wollen die Vermittlung von Hunden dann selbst in die Hand nehmen.
In Zusammenarbeit mit den Schulen versuchen wir bei den Kindern eine Verhaltensänderung
herbeizuführen. Sie sollen bei der Pflege, beim Füttern und Ausführen helfen. Zunächst gilt es
aber, die akute Not der Tiere zu lindern und den Erweiterungsbau in Angriff zu nehmen.
Im Sommer 2004 gelang es mir, mit einigen einheimischen Freunden, einen Tierschutzverein zu
gründen ( "Das Refugium/El Refugio" de Casas Ibáñez). Der Umweltschutzbeauftragte der Ge-
meinde und die ortsansässige Tierärztin waren bereit mitzuarbeiten. Es gelang uns auch, den
Bürgermeister mit ins Boot zu holen. So wurden eingefangene Hunde nicht mehr getötet, son-
dern von uns nach Albacete, der Provinzhauptstadt, gebracht, von wo aus sie vermittelt werden.
Sobald in der Auffangstation Albacete die mögliche Kapazität erreicht ist wird mit dem Töten der
Hunde begonnen Da ich mehrmals im Jahr in Casas Ibáñez bin, will ich versuchen wenigstens
dort diesem Treiben ein Ende setzen!

 


Unser Jugendprojekt
 


Eine mit der wichtigsten Aufgaben vor Ort: Kindern und Jugendlichen den Tierschutzgedanken
näher zu bringen, denn sie sind die nächste Generation! Einige Schulklassen haben bereits das
Tierheim besucht.

 


Nun wollen die Kinder gemeinsam mit ihren Lehrern einen Brief an die Bürgermeisterin schicken
mit der Bitte um ein neues und grösseres Tierheim!

 


Auch Flohmärkte werden veranstaltet, zu Gunsten des Refugios...
 

 

 

 ...und das alles von spanischen Schulkindern.

Auch ein "Tag der offenen Tür" soll dazu beitragen, die spanische Bevölkerung rund um das Thema
Tierschutz aufzuklären. Es kamen einige Schulklassen zu Besuch. Die Kinder waren begeistert
und spielten mit den Hunden. Auch gab es eine Filmvorführung; es wurde an einem Abend ein
Kino gemietet und der Film "Die neuen Abenteuer von RinTinTin" gezeigt. Auch diese Vorstellung
war gut besucht und wir konnten einen Beitrag zum Erhalt des Tierheims und zur Versorgung der
Tiere beisteuern.

 

 


Aber auch Erwachsene unterstützen mit Geschick und Ideen unser Refugio.
So fertigt eine tierliebe Spanierin diese schönen Broschen aus Filz
zum Preis von 3,-€,die sie unserem Tierheim spendet 
„Das Team sagt Danke und Gracias“

 

 

zum vergrößern klick auf das Bild

 




"El Refugio" im spanischen Fernsehen

Endlich ein kleiner Schritt in die richtige Richtung!

Es besuchte ein spanisches Fernsehteam das Tierheim in Casas Ibáñez um eine Reportage
über die Tiere, das Tierheim, die Hilfe aus Deutschland und die Situation vorort zu machen. Ein
Radiosender aus der Region La Mancha sendete ebenfalls schon mehrere Male Beiträge um
den ansässigen Tierschützern zu helfen!



Die Öffentlichkeit wird aufmerksam - die Geschichte des Tierheims, das vor knapp zwei Jahren
noch eine Tötungsstation war. Mit Bildern von inzwischen glücklich in Familien lebender Hunde.
Im Gemeindehaus von Casas Ibanez, war an den Wänden zu lesen für Jedermann, viermal im
spanischen Fernsehen und Interviews im spanischen Radio - das zähe Ringen wird sich lohnen.
Und es gibt Beispiele dafür, daß etwas getan werden kann: In jedem Sommer gibt es in
Casas Ibanez Aktionen zugunsten des Refugios. In diesem Jahr zum Beispiel gab es an mehreren
Abenden gut besuchte Bingo-Veranstaltungen im Casino; der komplette Erlös der Abende ging
in die Tierheimkasse, und Spaß hatten alle Beteiligten noch dazu.

 



Wir haben heute die Schule (Primaria) besucht, drei erste Klassen 1A, 1B, 1C. Pro Klasse ca. 20 Schüler, 7 Jahre alt... die wunderbar mitgemacht haben.
 

 


Begonnen um 9:30 und länger als 30 Min. mit den Kindern -pro Klasse- gearbeitet. Sie waren konzentriert und haben sich stark beteiligt. Themen waren: Haustiere und spez. Hunde und Katzen -mehr Gewicht auf die Hunde .Erst mal haben wir mit den Kindern die Unterschiede zwischen "Perrera" und Tierheim... Warum ist ein TH notwendig ?... Was brauchen wir(Decken/Winter, Spielzeuge...) was brauchen die Hunde?

Gutes Futter, Tierarzt, Spaziergänge ,angeleint im Dorf -frei auf dem Feld; was machen wenn die liebe Hündin Welpen bekommt?

Infos über leichte OP -Infos für die Eltern ... Und am Ende sprachen wir über Weihnachten und Kinderwünsche: Ein Tierchen!!!, verlassen der Hunde wenn sie nicht mehr süß sind.
Es war wirklich sehr gut und die Kinder waren sehr aufmerksam -es hat viel Spaß gemacht. Die Kinder durften am Ende die Hunde streicheln und kämmen, umarmen -alle waren glücklich. Dabei waren Chata, Malva (eine Setterin) und Nara.

Geplant ist ein Besuch ins Tierheim, wo die Kinder real sehen können, wie die Hunde eingesperrt leben, bis sie neue Familien gefunden sind.

Und weitere Besuche in der Schule, wo die Themen etwas "intensiver" behandelt werden, sind auch geplant. Ich hoffe, das TH bleibt am Ball denn es ist ungeheuerlich wichtig, dass die Schüler darüber informiert sind.

Liebe Grüße, M-Dolores

 

 


 

 

 

Tierschutz aktuell

 

Besuche von Schulklassen in unserem Tierheim,
sind mittlerweile ein fester Bestandteil unserer Aufklärungsarbeit vor Ort.

Am 3.08.11 fand unsere Tierschutz-Präsentation mit 30 Kindern in Fuentealbilla statt,um ihnen Tierschutz und den Umgang mit Tieren näher zu bringen.Die Kinder waren sehr interessiert fragten viel und waren begeistert,auch über unsere "Streicheltiere" die wir zu diesem Event mitbrachten.


 

 

 

 

Hier ein paar Fotos von diesem schönen Nachmittag

 


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